Kooperationsgespräche mit Nautineum und Museumshafen

Am 3. Februar folgten einige Mitglieder der Schiffergilde der Einladung des Nautineum und des Greifswalder Museumshafens zu einer Sonderführung auf den Dänholm in Stralsund. Hier haben wir auch über eine zukünftige Kooperation miteinander beraten. Die Kooperationsvereinbarung wird derzeit erarbeitet.

Zuvor zeigte uns der Leiter des Nautineums Dr. Thomas Förster das Gelände. Dabei konnten wir auch einige Hallen besichtigen. Neben dem originalen Fischerschuppen, Sammlungen zu Hochseefischerei, Hochseeforschung, Schiffsmotoren, der Untersee-Forschungsstation Helgoland ist vor allem die größte Sammlung von alten Fischereifahrzeugen Deutschlands das Kernstück der Ausstellung. Hier sieht man unter anderem Boote aus der Sammlung von Wolfgang Rudolph genauso wie Modelle von Helmut Olszak, von dem die Modellbauwerkstatt erhalten ist und die Notizen zu Forschungszwecken genutzt werden können.

 

Dr. Thomas Förster erläutert die ungewöhnliche Konstruktion eines Rostocker Kahns aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Der Bodenbereich des Fahrzeugs besteht aus einem Einbaum, an den die geklinkerte Beplankung angesetzt wurde. Zudem ist das Boot asymmetrisch gebaut, so dass es nur von einer Seite gerudert werden konnte und trotzdem gerade lief. Das Fahrzeug gelangte aus der Sammlung des bekannten Volkskundlers Dr. Wolfgang Rudolph in den Bestand des Deutschen Meeresmuseums (Foto: AKS)

 

Die Bilder zeigen einige Impressionen von unserem Besuch im Nautineum im Winter. Es ist in der Sommersaison (2018 voraussichtlich ab Mai) geöffnet. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Museums: https://www.nautineum.de/.

 

Impressionen vom Besuch im Nautineum (Fotos: AKS)

 

 

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