Über uns

 

Die Greifswalder Schiffergilde vermittelt maritime Kultur- und Sozialgeschichte Greifswalds und des Ostseeraumes. Dabei werden Zusammenhänge der Seefahrtsgeschichte mit Wirtschaft, Politik, Handwerk und Kunst in Geschichte und Gegenwart einbezogen. Die regionale und überregionale Kulturgeschichte der Seefahrt und die maritimen Traditionen der Greifswalder Bürgerschaft sollen erschlossen werden und wieder ins öffentliche Bewusstsein gerufen werden.

 

Wir veranstalten eine populärwissenschaftliche Vortragsreihe. Wir erhalten maritime Artefakte und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich, wie z.B. einen Anker aus dem 17. Jahrhundert vor dem Fangenturm oder das Schiffsmodell im Greifswalder Ratssaal. Langfristiges Ziel ist die Einrichtung eines maritimen Museums für die Stadt Greifswald.

 

Greifswald war über viele Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Seehandelsstadt an der Pommerschen Küste. Bereits vor der Städtehanse prägten örtliche Gilden und Kaufmannshansen die gesellschaftlichen Strukturen der Stadt und wirtschaftlichen Netzwerke den Ostseeraum, wie die Schonen- und Kopenhagenfahrer-Kompanie oder die Bornholmische Brüderschaft, die später in die Kompanie der Bergenfahrer und ab 1754 in die vereinigten Bergen- und Schonenfahrer umbenannt wurde. Mit ihrem Namen bezieht sich die Greifswalder Schiffergilde darauf. Sie vereinigt Personen, Vereine und Betreiber historischer Schiffe, die sich dieser Tradition der Seefahrergilden verpflichtet fühlen.